Hinweis: Die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular werden Verbrauchern gesondert zur Verfügung gestellt.
1. Anbieterin und Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischenNicole Rinne
Ummilostr. 27
31191 Algermissen
Deutschland
E-Mail: hello@skamoo.com– nachfolgend „Anbieterin“ – und ihren Kunden. - Kunden können Verbraucher oder Unternehmer sein. Verbraucher ist jede natürliche Person, die einen Vertrag überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
- Diese AGB gelten insbesondere für:
- Beratungs- und Strategietermine,
- Workshops, Webinare und Vorträge,
- Präsenzveranstaltungen,
- Kurse und Programme,
- digitale Produkte und Aufzeichnungen,
- Mitgliedschaften und Abonnements,
- individuelle Beratungs- und Begleitungsleistungen,
- die Konzeption und Einrichtung digitaler Systeme,
- Wartungs- und Betreuungsleistungen.
- Abweichende Vereinbarungen im individuellen Angebot oder in der jeweiligen Leistungsbeschreibung gehen diesen AGB vor.
- Abweichende Geschäftsbedingungen eines Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich zustimmt.
2. Vertragsschluss und Vertragssprache
- Die Darstellung von Leistungen auf Websites und Landingpages stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot dar, sofern die jeweilige Darstellung nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet ist.
- Bei direkt buchbaren Angeboten gibt der Kunde durch Betätigung der abschließenden Buchungs- oder Zahlungsschaltfläche ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab. Der Vertrag kommt mit der ausdrücklichen Buchungsbestätigung, der Zahlungsbestätigung oder der Bereitstellung der gebuchten Leistung zustande.
- Wird ein externer Verkaufs- oder Zahlungsanbieter eingesetzt, erfolgt die Buchung über dessen technische Infrastruktur. Aus dem jeweiligen Bestellvorgang ergibt sich, ob dieser Anbieter lediglich die Zahlungsabwicklung übernimmt oder selbst Vertragspartner des Kunden wird. Wird der externe Anbieter selbst Vertragspartner, gelten vorrangig dessen Vertragsbedingungen.
- Individuelle Verträge kommen durch die schriftliche oder mündliche Annahme eines Angebots zustande. Eine mündliche Vereinbarung kann anschließend in Textform bestätigt werden.
- Individuelle Angebote können innerhalb von 14 Kalendertagen ab dem Angebotsdatum angenommen werden, sofern im Angebot keine andere Gültigkeitsdauer angegeben ist.
- Die Vertragssprache ist Deutsch.
- Bei individuellen Verträgen speichert die Anbieterin das angenommene Angebot beziehungsweise die Vertragsbestätigung. Bei Buchungen über externe Anbieter erfolgt die Speicherung und Übermittlung der Vertragsunterlagen nach den dort beschriebenen technischen Abläufen.
3. Leistungsumfang
- Inhalt und Umfang der geschuldeten Leistung ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, der Landingpage, dem individuellen Angebot oder einer ergänzenden Vereinbarung.
- Nachträgliche Erweiterungen oder Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten Vereinbarung. Dadurch entstehender zusätzlicher Aufwand wird zusätzlich vergütet. Vereinbarte Fristen können sich entsprechend verschieben.
- Die Anbieterin ist berechtigt, zur Leistungserbringung fachlich geeignete Erfüllungsgehilfen oder Vertretungen einzusetzen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und keine ausdrücklich vereinbarte persönliche Leistungserbringung entgegensteht.
- Die Anbieterin schuldet die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Leistung, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen, organisatorischen, technischen oder persönlichen Erfolg. Insbesondere werden keine bestimmten Einsparungen, Reichweiten, Mitgliederzahlen oder sonstigen Ergebnisse garantiert.
- Entscheidungen, die auf Grundlage einer Beratung, eines Workshops oder bereitgestellter Inhalte getroffen werden, sowie deren Umsetzung liegen in der Verantwortung des Kunden.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
- Gegenüber Verbrauchern werden Preise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen. Gegenüber Unternehmern können Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer angegeben werden.
- Die verfügbaren Zahlungsarten ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder Bestellvorgang.
- Bei Zahlung per Rechnung gilt das auf der Rechnung angegebene Fälligkeitsdatum. Fehlt eine ausdrückliche Angabe, gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
- Zahlungen über externe Verkaufs- oder Zahlungsanbieter erfolgen nach den im jeweiligen Bestellvorgang angezeigten Bedingungen.
- Bei Projekten zur Einrichtung digitaler Systeme werden grundsätzlich 50 Prozent der vereinbarten Vergütung bei Auftragserteilung und die verbleibenden 50 Prozent nach Fertigstellung fällig. Bei umfangreicheren Projekten können abweichende Abschlagszahlungen nach Projektmeilensteinen vereinbart werden.
- Längerfristige Begleitungen, Kurse und Programme können vollständig im Voraus oder in Raten bezahlt werden, sofern dies im jeweiligen Angebot vorgesehen ist.
- Eine Ratenzahlung betrifft ausschließlich die Zahlungsweise. Sie begründet kein monatliches Kündigungsrecht und verändert nicht die vereinbarte Laufzeit oder Gesamtvergütung.
5. Mitwirkungspflichten des Kunden
- Der Kunde stellt alle für die Leistung erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge, Unterlagen, Freigaben und Rückmeldungen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.
- Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund einer verspäteten oder unvollständigen Mitwirkung des Kunden, verlängern sich vereinbarte Fristen angemessen.
- Entsteht durch die verspätete oder unvollständige Mitwirkung zusätzlicher Aufwand, kann dieser nach vorheriger Information gesondert berechnet werden.
- Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass von ihm bereitgestellte Inhalte und Materialien frei von Rechten Dritter sind oder von ihm im erforderlichen Umfang genutzt werden dürfen.
6. Beratungs- und Strategietermine
- Einzelne Beratungs- und Strategietermine können bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.
- Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen bleibt die vereinbarte Vergütung grundsätzlich fällig. Ersparte Aufwendungen werden angerechnet. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
- Gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts- und Kündigungsrechte bleiben unberührt.
7. Individuell gebuchte Workshops, Vorträge und Veranstaltungen
- Individuell für einen Kunden gebuchte Workshops, Vorträge und vergleichbare Veranstaltungen können bis sieben Kalendertage vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.
- Bei einer späteren Absage bleibt die vereinbarte Vergütung grundsätzlich fällig. Ersparte Aufwendungen werden angerechnet. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
- Bereits entstandene, nicht mehr stornierbare Reise-, Übernachtungs-, Raum- oder Fremdkosten können zusätzlich berechnet werden, sofern der Kunde vorab über diese Kosten informiert wurde.
- Gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts- und Kündigungsrechte bleiben unberührt.
8. Offene Workshops, Webinare und Kurse
- Die für offene Workshops, Webinare, Kurse und andere Veranstaltungen geltenden Stornierungsbedingungen ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
- Nach vorheriger Abstimmung kann eine geeignete Ersatzperson benannt werden, soweit keine sachlichen Gründe dagegen sprechen.
- Die Anbieterin kann eine Veranstaltung absagen oder verschieben, wenn eine im Angebot angegebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. Eine entsprechende Information erfolgt spätestens einen Kalendertag vor Beginn.
- Bei einer vollständigen Absage werden bereits gezahlte Teilnahmeentgelte erstattet. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Ersatz von Reise-, Übernachtungs- oder Arbeitsausfallkosten, bestehen nur nach Maßgabe der gesetzlichen Haftungsbestimmungen.
9. Absage, Verschiebung und höhere Gewalt
- Bei Krankheit, höherer Gewalt oder anderen wichtigen, von der Anbieterin nicht zu vertretenden Gründen kann ein Termin abgesagt oder verschoben werden.
- Soweit dies für die jeweilige Leistung geeignet und dem Kunden zumutbar ist, kann eine fachlich geeignete Vertretung eingesetzt werden.
- Bei einer Verschiebung kann der Kunde den Ersatztermin wahrnehmen. Ist ihm die Teilnahme am Ersatztermin nicht zumutbar, werden bereits geleistete Zahlungen für die noch nicht erbrachte Leistung erstattet.
- Bei einer vollständigen Absage werden bereits gezahlte Entgelte für die ausgefallene Leistung erstattet.
10. Längerfristige Begleitungen, Kurse und Programme
- Laufzeit, Termine, Leistungsumfang und Vergütung ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.
- Beendet ein Kunde seine Teilnahme vorzeitig, bleibt die vereinbarte Gesamtvergütung grundsätzlich geschuldet. Eine vereinbarte Ratenzahlung stellt kein monatliches Kündigungsrecht dar.
- Zwingende gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts-, Kündigungs- und sonstige Beendigungsrechte bleiben unberührt.
- Soweit dem Kunden gesetzlich ein ordentliches Kündigungsrecht zusteht, richtet sich die Vergütung nach den gesetzlichen Bestimmungen. Ersparte Aufwendungen und eine anderweitige Verwendung frei gewordener Kapazitäten werden angerechnet, soweit dies gesetzlich vorgesehen ist.
11. Mitgliedschaften und Abonnements
- Mitgliedschaften und Abonnements werden ohne feste Mindestlaufzeit abgeschlossen, sofern im jeweiligen Angebot nichts anderes ausdrücklich vereinbart wird.
- Sie können zum Ende des jeweils laufenden monatlichen Abrechnungszeitraums gekündigt werden.
- Die Kündigung kann mindestens in Textform, insbesondere per E-Mail, oder über eine im Kundenkonto angebotene Kündigungsfunktion erfolgen.
- Bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums bleibt der Zugang bestehen und die vereinbarte Vergütung geschuldet.
- Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
12. Digitale Produkte und Aufzeichnungen
- Art, Umfang, technische Voraussetzungen sowie Bereitstellungs- und Zugriffsdauer digitaler Produkte ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
- Ein dauerhafter Zugriff besteht nur, wenn dies ausdrücklich zugesagt wurde. Angaben wie „lebenslanger Zugriff“ beziehen sich im Zweifel auf die Dauer der Bereitstellung des jeweiligen Produkts durch die Anbieterin und nicht auf die Lebenszeit des Kunden.
- Verbraucher haben bei digitalen Produkten die gesetzlichen Rechte bei Mängeln. Gesetzlich erforderliche Aktualisierungen werden für den maßgeblichen Zeitraum bereitgestellt.
- Der Kunde ist für geeignete Endgeräte, eine ausreichende Internetverbindung und die Installation allgemein erforderlicher Software selbst verantwortlich, soweit im Angebot nichts anderes vereinbart wurde.
- Vorübergehende Unterbrechungen aufgrund notwendiger Wartung, technischer Störungen oder Störungen bei Drittanbietern sind möglich. Gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.
13. Nutzungsrechte
- Digitale Produkte, Aufzeichnungen, Unterlagen und sonstige Inhalte sind grundsätzlich ausschließlich zur persönlichen Nutzung durch die buchende Person bestimmt.
- Eine Weitergabe, Vervielfältigung, öffentliche Zugänglichmachung, Veröffentlichung, Bearbeitung oder kommerzielle Verwertung ist ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet.
- Bei ausdrücklich ausgewiesenen Buchungsoptionen für Vereine, Vorstände, Teams oder andere Organisationen dürfen die Inhalte innerhalb des gebuchten Personenkreises genutzt werden. Der konkrete Umfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
- Individuell erstellte Konzepte, Vorlagen und digitale Systeme dürfen nach vollständiger Bezahlung dauerhaft für eigene interne Zwecke genutzt und an die internen Bedürfnisse des Auftraggebers angepasst werden.
- Die Urheberrechte verbleiben bei der Anbieterin. Eine Weitergabe an Dritte, Unterlizenzierung, Veröffentlichung oder kommerzielle Verwertung ist nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung gestattet.
- Die Anbieterin darf eigene, bereits vor dem Projekt vorhandene Methoden, Strukturen, Vorlagen und Bausteine weiterhin für andere Kunden verwenden. Kundenspezifische und vertrauliche Inhalte werden dabei nicht übernommen.
14. Aufzeichnungen von Veranstaltungen
- Teilnehmenden ist es untersagt, ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung Bild-, Ton-, Video- oder Bildschirmaufnahmen von Beratungen, Workshops, Webinaren, Kursen oder anderen Veranstaltungen anzufertigen.
- Die Anbieterin kann einzelne Veranstaltungen selbst aufzeichnen und den vorgesehenen Personen zur Verfügung stellen.
- Über Art, Umfang, Zweck, Empfängerkreis und Zugriffsdauer einer Aufzeichnung wird vor der Buchung oder rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung informiert.
- Sollen Bild-, Ton- oder Wortbeiträge von Teilnehmenden aufgezeichnet werden, wird – soweit rechtlich erforderlich – zuvor eine gesonderte Einwilligung eingeholt. Die datenschutzrechtlichen Informationen werden getrennt von diesen AGB bereitgestellt.
15. Einrichtung digitaler Systeme und Drittanbieter
- Der konkrete Leistungsumfang bei der Einrichtung digitaler Systeme ergibt sich aus dem individuellen Angebot.
- Kosten für Drittanbieter-Tools, Softwarelizenzen, Hosting, Domains, Erweiterungen und vergleichbare Leistungen trägt der Kunde, sofern nichts anderes vereinbart ist.
- Verträge über diese Leistungen soll der Kunde möglichst unmittelbar mit dem jeweiligen Drittanbieter abschließen.
- Die Anbieterin haftet nicht für Preisänderungen, Leistungsänderungen, Ausfälle oder die Einstellung von Leistungen durch Drittanbieter, soweit sie diese Umstände nicht zu vertreten hat.
- Vor Änderungen an bestehenden Systemen erstellt der Kunde eine aktuelle Sicherung seiner Daten und Inhalte, sofern die Datensicherung nicht ausdrücklich Bestandteil des Auftrags ist.
- Nach der vereinbarten Übergabe und Einweisung ist der Auftrag abgeschlossen, soweit keine weitere Betreuung oder Wartung vereinbart wurde.
- Laufende Pflege, Wartung, technische Betreuung, Anpassungen und spätere Fehlerbehebungen sind nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden. Umfang, Vergütung, Reaktionszeiten und Laufzeit ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.
16. Vertraulichkeit und Referenzen
- Beide Vertragsparteien behandeln Informationen und Unterlagen, die im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden und als vertraulich gekennzeichnet oder erkennbar vertraulich sind, vertraulich.
- Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind, rechtmäßig von Dritten erlangt wurden oder aufgrund gesetzlicher Bestimmungen beziehungsweise behördlicher oder gerichtlicher Anordnung offengelegt werden müssen.
- Soweit eine Auftragsverarbeitung personenbezogener Daten im Sinne des Art. 28 DSGVO erforderlich ist, wird darüber eine gesonderte Vereinbarung geschlossen.
- Namen, Logos, Projektdarstellungen oder Aussagen eines Kunden werden nur nach vorheriger ausdrücklicher Zustimmung als Referenz verwendet.
17. Mängelrechte
- Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte.
- Der Kunde soll erkennbare Mängel möglichst zeitnah und nachvollziehbar beschreiben, damit die Anbieterin Gelegenheit zur Prüfung und gegebenenfalls zur Nacherfüllung erhält.
- Gegenüber Unternehmern gilt die vorstehende Bitte als Obliegenheit, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Die gesetzlichen Rechte von Verbrauchern werden dadurch nicht eingeschränkt.
18. Haftung
- Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie in den sonstigen gesetzlich zwingenden Fällen.
- Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
- Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
- Bei Datenverlust ist die Haftung auf den Aufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung für die Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Dies gilt nicht, wenn die Datensicherung ausdrücklich zum Auftrag der Anbieterin gehörte oder der Kunde an einer Sicherung gehindert wurde.
- Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend für Mitarbeitende, Vertretungen und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin.
19. Widerrufsrecht für Verbraucher
- Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme besteht.
- Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
- Soll eine Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, kann bei einem späteren Widerruf Wertersatz für die bis dahin erbrachte Leistung geschuldet sein. Bei vollständiger Vertragserfüllung kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen.
- Bei nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn der Verbraucher ausdrücklich dem Beginn der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist zugestimmt, seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt und eine entsprechende Vertragsbestätigung erhalten hat.
- Erforderliche Zustimmungen und Bestätigungen werden im Buchungsprozess gesondert eingeholt. Eine Zustimmung allein durch Anerkennung dieser AGB genügt nicht.
20. Verbraucherstreitbeilegung
Die Anbieterin ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
21. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates eingeschränkt wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
- Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – der Geschäftssitz der Anbieterin Gerichtsstand.
- Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
22. Schlussbestimmungen
- Individuelle Vereinbarungen und zwingende gesetzliche Vorschriften gehen diesen AGB vor.
- Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.